Burn Out und was Sie als Arbeitgeber tun können

Burn Out und was Sie als Arbeitgeber tun können

Als Arbeitgeber können Sie im Vorfeld einiges zur BurnOut

Prävention beitragen, damit die nachfolgend erläuterten

Steps gar nicht erst eintreten. Denn BurnOut kann für ein

Unternehmen teuer werden:

  • Schaffen Sie einen Rahmen für offene und vertrauensvolle Gespräche
  • Ermöglichen Sie Spaß und Humor in Ihrem Betrieb
  • Wertschätzung und Teamzugehörigkeit sorgen für Motivation und Identität mit dem Unternehmen
  • Bieten Sie Perspektiven und ermöglichen Sie die Mitgestaltung der Mitarbeiter

 

Hier eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Phasen:

Aussichten

Ein neuer Abschnitt beginnt im Allgemeinen mit viel Energie, Hoffnung und Freude und ist verbunden mit positiven Gefühlen und Bildern im Kopf.

 

Die Blütezeit

Neue Dinge an zu packen, aus zu probieren oder einen neuen Job zu beginnen kosten Kraft und Energiereserven. Hier wird oft verstärkter Einsatz gezeigt. Nach einigen Wochen bemerkt man das erste Kräfte nachlassen.

 

Tatsachen-Check

Achtung Personalverantwortliche: dies ist das Stadium, wo Erwartungen und Realität im eigenen

Wertesystem aufeinandertreffen.  Jetzt beginnt der Konflikt zwischen eigenen und fremden Bedürfnissen.

Die eigenen Bedürfnisse werden oftmals vernachlässigt und Konflikte verdrängt. Deshalb ist ein offenes Gespräch am Ende der Probezeit ratsam, um den weiteren Verlauf des Arbeitsverhältnisses zu bestimmen.

 

Leugnung der Probleme

Der eigene Stresslevel wird oftmals nicht wahrgenommen oder ignoriert. Auftretende Schmerzen wie z.B. Rücken und Kopfschmerzen werden versucht mit Tabletten zu eliminieren. Kompensiert wird die emotionale Erschöpfung oftmals mit Drogen, Alkohol, Sex und leider sehr oft MIT NOCH MEHR ARBEIT um dem Gedankenkarussell zu entgehen.

Als Arbeitgeber können Sie hier häufig unterstützend tätig sein, indem Stressoren, wie z.B. Personalreduzierung,  Arbeitstempo, Zeitvorgaben, Konkurrenzdruck, Lärm usw.,  analysiert und  entschärft oder gelöst werden.

 

Rückzug

Soziale Kontakte werden immer mehr gemieden. Das Gefühl der Wertlosigkeit und Ängste nimmt zu.

Hobbys und Freizeitgestaltung auf ein Minimum reduziert. Ein ungesunder Lebensstil und Gleichgültigkeit macht sich breit. Der Selbstwert sinkt.

 

Völlige Erschöpfung

Alles ist sinnlos. Depressionen mit Symptomen wie Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung

und Perspektivlosigkeit macht sich breit. Die Identitäts- und Sinnkrise hat  die Spitze erreicht und der Betreffende braucht professionelle Hilfe.

Hier finden Sie einen Presseartikel über meine Arbeit als Feelgoodmanagerin 

 

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